Irgendwann wurde ein Rock'n'Roll-Kurs in der Tanzschule Michalek angeboten, an dem ich mit meiner damaligen Tanzpartnerin für Standard- und Latein Susanne Jeschkowski teilnahm. Zu meinem großen Erstaunen klappten nicht nur die Schritte, sondern auch die Akrobatiken recht gut. Damit war meine Leidenschaft für Rock'n'Roll geweckt. Wir traten in den Rock'n'Roll-Club Oberhausen ein und lernten viele neue Schritte und Akrobatiken. Nach einiger Zeit gingen wir auch auf ein Turnier in der E-Klasse. Aber vor Allem waren sehr viele Showauftritte angesagt. Wir trainierten 2 - 3-mal pro Woche.
Auch hier gab es eine Zwangspause als ich zur Bundeswehr musste.
Da ich im Anschluss an die Bundeswehrzeit in den Tanz-Turnier-Club ,TC-Royal' eintrat und dort neben Standard und Latein auch Rock'n'Roll angeboten wurde, verließ ich den Rock'n'Roll-Club Oberhausen. Für den TC-Royal nahm ich an weiteren Turnieren teil.
Nachdem ich den TC-Royal verließ und zu der Tanzschule Michalek und zum Rock'n'Roll Club Oberhausen zurückkehrte, der kurz darauf in "Die Emschertiger" umbenannt wurde, leiteten meine damalige Tanzpartnerin Petra Göbel und ich das Anfängertraining für Rock'n'Roll , gingen auf Turniere (mittlerweile in der C-Klasse) und hatten sehr viele Showauftritte - teilweise mehrere an einem Wochenende. Wir hatten in unserem Repertoire viele nette Akrobatiken wie Münchener, Sagier, Doppelgrätsche, Schwan, Shalom, Teller, Schleuder, Wickler, Kerze und den Todessprung.
Zwischenzeitlich war ich im Vereinsvorstand als Sportwart und 1. Vorsitzender tätig.
Leider musste ich wegen Achillessehnenproblemen mit dem Rock'n'Roll aufhören.
Mit dem Rock'n'Roll aufzuhören ist mir damals sehr schwer gefallen, da es für mich der perfekte Sport war.