Es ist nicht meine Absicht, mir auch nicht möglich, eine vollständige Geschichte der Familie Hillenkamp zu schreiben. Ich konnte nur aus den mir nahe liegenden Quellen schöpfen, den Registern und Akten beider katholischer Pfarreien in Geseke, soweit sie mir zugänglich waren, und den Stiftsakten im Staatsarchiv zu Münster nur in der Form von Abschriften aus denselben und aus mündlichen Überlieferungen älterer Familienmitglieder.
Da im 17., 18.und bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts die Angehörigen der Familie Hillenkamp mit wenigen Ausnahmen in ihrer Heimatstadt Geseke blieben, so konnte ich die Geschichte dieser Personen fast vollständig darstellen. Es muss meinen Nachfahren und den übrigen, jetzt in den verschiedensten Orten des In- und Auslandes ansässigen Familien überlassen bleiben, die Geschichte der Familie weiter auszubauen, im besonderen festzustellen, wann und wo die Familie ihren Ursprung genommen hat, eingedenk der Dichterworte von Johanna Baltz:
"Wohl dem, der seiner Väter gern gedenkt! Der ihrem Wesen nachforscht, ihren Sitten, die Wege wandelnd, die sie einst geschritten, zu ihnen rückwärts die Gedanken lenkt, dem die Geschichte seines Heimatlandes, das Schönste, Wissenswerteste erscheint, der nie vergisst des wundersamen Bandes, das ihn mit jenen innerlich vereint."
Der Name Hillenkamp stammt ohne Zweifel aus dem Mittelalter und ist ursprünglich als "Beiname" anzusehen. Bis fast zum Ende des 14. Jahrhunderts kannte man für eine Person nur einen Rufnahmen, dem man gewöhnlich einen Beinahmen beifügte, den man aus der körperlichen Beschaffenheit, dem Berufe oder Handwerk, dem Orte in der Feldmark, in dem er sein Gehöft hatte, aus dem Orte seiner Herkunft usw. entnahm.
Das Wort "Hillenkamp" setzt sich zusammen aus den Worten "Hillen" und "Kamp", lat. campus = Feld. Das Wort "Hillen" kommt her entweder von "hiltja" = Schlacht oder "hilgen" = heiligen, Hillenkamp kann somit heißen: "Schlachtfeld" oder "Heiligenfeld". Der, dem man diesen Beinamen gab, hatte demnach seinen Wohnsitz -Hof- an einem Orte in der Feldmark, den man im jetzigen Hochdeutsch "Schlachtfeld" oder "Heiligenfeld" nannte in Erinnerung an ein dortselbst vorgekommenes besonderes Ereignis. Der daselbst Ansässige hieß demnach beispielsweise plattdeutsch "Hinrik van deme Hillenkamp" lateinisch "Henricus dictus Hillenkamp".
Das Wort Hillenkamp wurde dann im Laufe der Zeit zum Familiennamen. Da Familiennamen mit der Endung "kamp" wohl nur in Westfalen, insbesondere im östlichen Münsterland vorkommen, so ist der Schluss berechtigt, dass die Familie Hillenkamp ursprünglich im letzteren ihren Wohnsitz hatte. Alle Personen, die zurzeit diesen Familiennamen führen und zumeist in Westfalen wohnen, sind verwandt miteinander. Im Rheinland gibt es Familien, die Hillekamp oder Hillekamps heißen. Auch diese dürften aus Westfalen stammen und ursprünglich Hillenkamp geheißen haben. Durch die bei den Rheinländern bestehende Gewohnheit, in einem Namen einen Buchstaben, hier das "n" beim Sprechen zu verschlucken oder hinten ein "s" anzuhängen, hat der ursprüngliche Name im Laufe der Zeit sich verändert.
Der erste Träger des Namens Hillenkamp in Geseke ist Jobst oder Jodocus Hillenkamp. Im Kirchenregister der Stiftspfarre heißt es kurz: "1643 18/10. cop. Jobst Hillenkamp et Gerdraut Hermesen". Mit diesen Worten ist er in Geseke eingeführt. Wann er geboren ist, woher er kam, wie lange er schon in Geseke war, wie seine Eltern heißen und welchen eigentlichen Beruf er um diese Zeit oder vorher hatte, ist bisher als sicher nicht zu ermitteln gewesen. Es ist zu vermuten, dass er von Lippstadt her nach Geseke kam. Denn bei mehreren seiner Kinder ist die "Noveroa Lippiensis", die Stiefmutter in Lippstadt, die "Lippiensis" oder "Matrona Lippiensis" in den Kirchenregistern als Patin angegeben. Nach den Bürgerregisteren der Stadt Lippstadt hat im Jahre 1610 ein Berndt Hilgenkamp den Bürgereid geleistet. Nähere Angaben fehlen. War vielleicht dieser sein Vater? Die Möglichkeit ist vorhanden, da "Hilgenkamp" dieselbe Bedeutung hat wie "Hillenkamp".
Da in Lippstadt die Kirchenregister erst in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts eingeführt sind, ist nichts weiteres zu ermitteln, denn um diese Zeit waren seine Eltern längst gestorben. Bei seinen Kindern ist außer der Stiefmutter niemals einer seines Namens als Pate aufgeführt, woraus geschlossen werden kann, dass Geschwister oder nähere Verwandte nicht vorhanden waren. Auch aus den städtischen Akten, die allerdings seit Jahren ungeordnet auf dem Boden und im Keller des Rathauses liegen, ist nichts herauszuholen. Die so wichtigen "Bürgerlisten" sind nach Mitteilung der Stadtverwaltung nicht mehr vorhanden. Über das Verschwinden wertvoller Akten und Urkunden aus dem Archiv der Stadt und den Archiven der beiden Kirchen, besonders in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts nach Einführung besoldeter Bürgermeister, will ich mich nicht weiter einlassen. Fanatische Historiker und Sammler alter, wertvoller Akten und Urkunden hat es immer gegeben und wird es auch weiter geben.
Nach Familientradition wurde Jobst Hillenkamp in das freiweltliche, adelige Damenstift zu Geseke berufen, ob als Soldat zum Schutze desselben im 30jährigen Krieg oder als eine Art landwirtschaftlicher Verwalter, steht nicht fest. Er soll sich große Verdienste um das Stift erworben haben. Aus verschiedenen Vorkommnissen und Tatsachen in seinem Leben ist zu schließen, dass er in naher Beziehung zum Stift stand. Bis in die 60er Jahre des 17. Jahrhunderts hatte er seinen Wohnsitz auf der Mühlenstrasse und gehörte auffallender Weise zur Stiftspfarre. Er wurde in der Stiftskirche zweimal getraut und seine Kinder bis dahin dort getauft. Da aber die ganze Mühlenstrasse zur Zeit zur Stadtpfarre gehörte, so ist anzunehmen, dass das Stift, wie außer dem Stiftskomplex in der Stadt an mehreren andern Stellen, auch auf der Mühlen-Strasse eine Besitzung hatte, in der er wohnte.
Ferner hatte Jobst von dem Stift etwa 60 Morgen Streugüter in der Geseker Feldmark in Pacht und vom Kloster Abdinghof zu Paderborn einen Garten vor dem Viehtor in Erbpacht. Was er sonst "eigentümlich" besaß, ist nicht zu ermitteln. Er war, wie solches damals bei fast allen sonstigen Berufen - Kaufleuten, Wirten, Advokaten usw. - vorkam, wenn zunächst nicht im Hauptberuf, nebenher auch Landwirt. Im Kirchenregister heißt es dann weiter: "1666 11/5 Baptizata est Theodora Wilhelmina, filia alicuius Mendici coeci in Xenodochio tum morantis. Patrini praenobilis Theodora Wilhelmina a Möllenbeck f'r D. Abba'et Hillenkamp filia." Dass die Äbtissin des Damenstifts bei der Tochter von Jobst, Pate war, lässt auf ziemlich enge Beziehungen der Familie zum Stift schließen.
Endlich noch Folgendes:
Gegen Mitte der 60er Jahre des 17. Jahrhunderts finden wir Jobst Hillenkamp im Besitz des größten Gehöfts in der Mitte des "Hellwegs" mit der Front nach Süden. Die Besitzung, zu der mehrere Wohnhäuser, Scheunen usw. gehörten, zog sich zwischen Rosen-Strasse und Steinweg weit nach Norden bis an den sogenannten Spiegel'schen Garten und war bereits im Jahre 1370 (Anmerkung: Siehe meinen Aufsatz in No. 31 und 32 der "Geseker Heimatblätter"), seit langen Jahren ein Meierhof des Stiftes, zu dem zwei Meiergüter gehörten. Um die genannte Zeit hatte eine Familie Sculthetinc nebst deren Vorfahren den Hof und die beiden Meiergüter seit langem in Besitz, d.h. sie waren von dem Stift damit bemeiert worden. Eigentümlicher Weise gehörte dieser Meierhof schon damals nicht zur "Stiftspfarre", vielmehr als einzige Besitzung auf dem großen Hellwege zur Stadtpfarre. Jobst Hillenkamp betrieb auf dem Gehöft Landwirtschaft und hatte daneben einen Gastbetrieb, den man damals "Herberge" nannte, woselbst alle Reisenden, arm und reich, vornehm oder gering,
in den nur für sie bestimmten Häusern Unterkunft und angemessene Verpflegung fanden, ein jeder nach seinem Stande. Diese Besitzung, gelegen an der großen Heerstrasse, dem Hellweg - via regia -, war trotz kriegerischer Zeiten für die Familie Hillenkamp bis zur Erbauung der Eisenbahn, stets eine Quelle der Wohlhabenheit.
Wie und auf welche Weise kam Jobst Hillenkamp in den Besitz dieses Gehöftes? Ist er damit von Stift bemeiert, hat er es vom Stift käuflich erworben oder hat es ihm das Stift aus Dankbarkeit für geleistete Dienste geschenkt? Diese Fragen können nur auf Grund der Stiftsakten im Staatsarchiv zu Münster gelöst werden. Da es mir nicht möglich ist, die fraglichen Stiftsakten zu studieren, so empfehle ich meinen Nachfahren dringend diese Arbeit. Es würde dann manches, was heute noch dunkel ist, geklärt werden.
Was die Persönlichkeit des Jobst Hillenkamp betrifft, so scheint er ein vornehmer, gebildeter und vermögender Mann gewesen zu sein. Nach den Anschauungen der damaligen Zeit war es für einen Fremden, einen Neubürger, schwer in den Kreis der angesehenen, führenden Familien einer Stadt, der sog. ratsfähigen, einzudringen und Würden und Ämter zu erlangen.
Jobst Hillenkamp wurde nach kurzer Zeit unter die ratsf ähigen Bürger aufgenommen. Er verkehrte bei den ersten Familien der Stadt, war Pate bei deren Kindern, und Angehörige derselben bei seinen Kindern. Als Besitzer des größten Gehöfts in der Stadt wählte ihn die "Hellweger Hudegenossenschaft" lange Jahre zu ihrem Vorsitzenden, dem "Weideherrn". Er starb am 26.5.1676 als Kämmerer. "1676 26/5 obiit Jodocus Hillenkamp camerarius" heißt es im Kirchenregister.
Das Amt eines Kämmerers war das nächste nach dem Bürgermeister. Es war häufig die Vorstufe zu diesem Amt. In diese Ehrenämter konnten nur ratsfähige, akademisch gebildete Männer ehelicher Geburt und tadellosen Rufes gewählt werden. Das Leben von Jobst Hillenkamp hat sich während und in den Jahren nach dem 30jährigen Kriegt abgespielt.
Letzterer brachte Verheerungen, Not und Leiden, die Pest und sonstige epidemische Krankheiten über die Bevölkerung Deutschlands. In den Jahren nach dem Kriege, bis fast in den Anfang des 18. Jahrhunderts, trug man an den Folgen desselben. Für Jobst Hillenkamp kamen noch verschiedene Schicksalsschläge in der Familie hinzu. Seine erste Frau schenkte ihm einen Knaben, der am 7.8.1644 in der Taufe den Namen Andreas erhielt. Paten waren der Kämmerer Andreas Daniels und die lippische Stiefmutter. Am 6.6.1645 starb seine Frau im Kindbett; am 12. 5. 1647 heiratete Jobst Hillenkamp in zweiter Ehe die Anna Maria Twingen, aus altem, ratsfähigem Geseker Geschlecht, von dem ein Mitglied schon in einer Urkunde von 1468 genannt wird. Am 26.10.1651 starb Andreas Hillenkamp als Knabe.
Aus der zweiten Ehe gingen 8 Kinder hervor, von denen nur drei die Eltern überlebten. Es waren:
Anna Maria Hillenkamp geb. Twingen starb am 26.8.1674 im Kindbett.
Maria Elisabeth Hillenkamp heiratete am 11.4.1673 einen Trompeter der Kurkölnischen Besatzung namens Wilhelm Smith, der sich später Schmidt nannte. Aus dieser Ehe gingen mehrere Kinder hervor, bei denen wohl Mitglieder der Besatzung, niemals aber die Eltern und Geschwister Pate waren. Aus diesem Umstande ist mit Recht zu schließen, dass diese Ehe nicht als standesgemäß angesehen wurde. Maria Elisabeth Schmidt, geb. Hillenkamp starb schon in den 80er Jahren des 17. Jahrhunderts.
Der am 8.12.1669 getaufte Theodor Hillenkamp trat am 17.5.1688 in den Jesuitenorden ein, lehrte Grammatik, Humanitas, Philosophie und Moraltheologie, war Rektor in Hildesheim 19.3.1716 bis 1720, Superior in Büren 1720 -23, Rektor in Hildesheim 18.2.1723 bis 22.4.1726 und starb in Münster 5.9.1727.
Er hat das Jesuitendrama "Sigismundis" in Paderborn 1697 aufführen lassen. (siehe Sommervogel, Bibliothèque de la société Jésus, Band 9,791)
Wappen der Familie Hillenkamp und Rump, die bis zum Jahre 1880, dem Verkauf des Stammhauses der Hillenkamp, neben der Hausinschrift über der Haustür hingen. (siehe Hausinschriften der Stadt Geseke Seite 33)
Adam Heinrich Hillenkamp kam nach dem Tode seines Vaters, erst 21 Jahre alt, in den Besitz des väterlichen Gutes. Einige Monate nach dem Tode des Vaters, am 25.7.1676, heiratete er die Witwe Catherine Bussen, geborene Gruber. Diese frühzeitige Ehe mit einer zweifellos älteren Witwe wird er wohl deshalb geschlossen haben, weil das große Anwesen einer erfahrenen, tüchtigen Hausfrau sofort bedurfte. Aus dieser Ehe ging nur der am 27.4,1677 getaufte Johannes Florentinas hervor. Schon im Jahre 1677 starb Catharina Hillenkamp Am 11.1.1678 schloss Adam Heinrich Hillenkamp eine zweite Ehe mit Christina Regneri, der Tochter eines Arztes. Aus dieser Ehe gingen folgende Kinder hervor:
Nach dem Tode seiner zweiten Frau, geborene Christina Regneri, heiratete Adam Heinrich Hillenkamp in dritter Ehe am 28.11.1693 die Anna Margaretha Brandenburg, die Angehörige einer alten Ratsfamilie. Aus dieser Ehe gingen nur zwei Kinder hervor:
Adam Heinrich Hillenkamp war in den Jahren 1686, 1689, 1693, 1699, 1703 und 1709 Kämmerer der Stadt Geseke. Er starb bzw. wurde beerdigt am 11.5.1709, erst 54 Jahre alt. Seine Witwe starb bzw. wurde beerdigt am 2.5.1735.
Bezüglich des Adam Heinrich Hillenkamp befindet sich in der Matrikel der Universität Paderborn nachstehende Eintragung:"12.Novbr.1673 ex Theologis. Adamus Henricus Hillenkamp. Gesekensis C." Er studierte somit, 18 Jahre alt, an der Universität in Paderborn Theologie oder Philosophie.
Der am 27.4.1677 getaufte Sohn erster Ehe des Adam Heinrich Hillenkamp, Johann Florentinus, wird 1696 als Pater Florentinus des Franziskanerklosters zu Geseke aufgeführt.
Von den Töchtern zweiter Ehe des Adam Heinrich Hillenkamp namens Catharina Maria, Anna Margaretha und Gertrud hat sich anscheinend keine in Geseke verheiratet. Ob nach auswärts, ist nicht festzustellen. Seine Tochter Clara Anna heiratete in Geseke den Andreas Zimmersbach. Sein Sohn Adam Anton heiratete die Maria Juliana Bertram. Die Nachkommen der Kinder aus der 2. Ehe von Adam Heinrich Hillenkamp sind zum größten Teil ausgewandert. Ihr Aufenthalt ist nicht zu ermitteln gewesen. Es ist möglich, dass die im Rheinland vorkommenden Hillekamp oder Hillekamps von ihnen abstammen. Der letzte Nachkomme aus der genannten zweiten Ehe ist um die Mitte des vorigen Jahrhunderts hier gestorben. Von den beiden Söhnen aus der dritten Ehe des Adam Heinrich Hillenkamp widmete sich der älteste, Bernard, dem geistlichen Stande. Er war mehrere Jahre Pfarrer in Hirschberg bei Arnsberg, kehrte kränklich in seine Heimatstadt zurück und starb dortselbst als Vikar und kurfürstlicher Hofkaplan im Jahre 1737. Sein jüngerer Bruder Conrad Wilhelm Hillenkamp übernahm das väterliche Gut. Er heiratete am 21.10.1723 die Brigitte Rump, die Angehörige eines uralten Geseker Patriziergeschlechtes , das bereits in Urkunden des 14. Jahrhunderts genannt wird. 1400 war ein Johann Rump Kaplan an der Stadtkirche in Geseke. Der Bruder der Brigitta Rump war der Bürgermeister Dr. iur. utriusque Johann Rump in Geseke.

Dessen Frau war eine Nolten. Aus der Familie Rump sind eine ganze Reihe Kämmerer und Bürgermeister der Stadt Geseke, sowie viele Geistliche hervorgegangen. Die Besitzung der Rump lag am Hellweg, westlich der Besitzung der Hillenkamp. Die Familie Rump führte das vorstehend gezeigte Wappen. Sie ist in Geseke in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ausgestorben. Die Rump waren Lehnsmänner des adeligen Stifts zu Geseke.
Aus der genannten Ehe gingen folgende Kinder hervor:
Brigitta Hillenkamp geborene Rump wurde am 21.5.1762 beerdigt.
Wilhelm Hillenkamp heiratete danach in zweiter Ehe die Witwe des Kämmerers Suermann, Elisabeth geb. Nolten. Diese Ehe blieb kinderlos.
Die "Nolten" waren wohl die älteste Familie der Stadt Geseke. Schon in Urkunden des Mittelalters finden wir sie als Nolten van Stalpe, benannt nach der früheren Bauernschaft Stalpe in der Feldmark von Geseke, aus der sie stammten. Der Familienüberlieferung nach zog ein Mitglied der Familie Nolten mit den Ordensrittern in das Balticum. Er siedelte sich dort an. Einer seiner Nachkommen zeichnete sich in den Kriegen gegen Polen und Litauen besonders aus und wurde vom Großmeister des Ordens zum Ritter geschlagen.
Als Wappen erhielt er drei Pflugschare mit dem Kreuz der Ordensritter unter der Helmzier. Als im Anfang des 15. Jahrhunderts das Ordensheer von den Polen und Litauern vernichtet war, zog einer seiner Nachkommen in die Heimatstadt seiner Vorfahren Geseke zurück und gründete dort den zwischen Bäck = Bachstrasse sich hinziehenden so genannten Nolten-Schulten-Hof. Das Stammhaus der Nolten, das schönste Bauernhaus der Stadt, mit reich verziertem Giebel, brannte kurz vor dem Weltkriege ab.
Die Nolten stellten der Stadt Geseke im 17. und 18. Jahrhundert eine große Anzahl Kämmerer und Bürgermeister. Eine Reihe Welt- und Ordensgeistliche sind aus ihnen hervorgegangen. Hervorzuheben ist noch der am 18.1.1783 getauft Caspar Nolten. Dieser trat in österreichische Dienste, machte als Hauptmann die Kriege gegen Napoleon I mit und starb in Lemberg im Jahre 1829. Eine große Anzahl von ihm aus dem Felde geschriebener Briefe sind noch vorhanden. Trägerin der Familientradition war seine Schwester, die am 21.8.1799 getaufte Franziska Nolten, gestorben 1876 in meinem väterlichen Hause auf dem Hellwege. Sie war die letzte des Namens Nolten in Geseke.

Die Nolten, in ihren männlichen Angehörigen zumeist große, stattliche Gestalten, alten Sachsenherzögen ähnlich, waren gleichfalls Lehnsmänner des adeligen Damenstifts zu Geseke. Zur Ehrung dieser alten Geseker Familie wurde die östlich an der Nolten'schen Besitzung vorbeiführende Gasse, die die Bachstrasse mit der Bäckstrasse verbindet, von der Polizeibehörde als "Noltengasse" bezeichnet.
Wilhelm Hillenkamp war in den Jahren 1739, 1741, 1742, 1744, 1751 und 1753 Kämmerer. Bürgermeister war er in den Jahren 1756, 1758, 1762, 1765, 1766, 1767, 1770, 1771, 1776 und 1777. Er war ein sehr wohlhabender Mann und besaß außer einem großen Grundvermögen - es sollen 1200 Morgen gewesen sein - neben dem ursprünglichen Gehöft auf dem großen Hellwege noch verschiedene Häuser, in denen einige seiner Söhne mit ihren Familien wohnten. Wird er im Kirchenregister erwähnt, so steht hinter seinem Namen stets das Wort "dives" = der Wohlhabende.
Am 19.10.1753 wurde Wilhelm Hillenkamp als Kämmerer von der Äbtissin Anna Luberta von Calenberg des freiweltlichen adeligen Damenstifts zu Geseke mit dem auf der scharfen Brede, in der Feldmark Geseke gelegenen "Stötersgut" belehnt und diese Belehnung am 23.1.1758 durch deren Nachfolgerin, Äbtissin Lucie von Wolff-Metternich, dem Bürgermeister Wilhelm Hillenkamp erneuert.
Nach seinem im Jahre 1778 erfolgten Tode (im Kirchenregister heißt es: "1778 5/8.: sepultus est praenobilis D. Wilhelmus Hillenkamp, consul, posteaquem ille longo iam tempore sese ad aeternitatem felicem praeparaverat, 78 annorum") ging das Lehngut auf seinen Sohn Christoph Hillenkamp über, der zuletzt am 10.11.1802 durch die Äbtissin Bernadine von Plettenberg-Lenhausen mit ihm belehnt wurde. (Zunächst am 12.4.1781 durch die Äbtissin Anna Regina von Siegen und nach deren Ableben von genannter) Die 1803 erfolgte Säcularisation des Damenstifts machte mit der Belehnung ein Ende.
Die Lehnsmänner nahmen an den Sitzungen des Lehngerichts in der Abtei teil und hatten in Stiftsbezirk und bei besonderen Gelegenheiten gewisse Vorrechte. Auch stand ihnen das Recht auf Benutzung eines Chorstuhles während des Gottesdienstes in der Stiftskirche zu.
Elisabeth Hillenkamp geb. Nolten wurde am 1.11. 1784 beerdigt.
Die älteste Tochter von Wilhelm Hillenkamp, Maria Juliana, heiratete im Jahre 1750 den Bürgermeister und Kirchenprovisor Adam Theodor Hesse, welch letzterer einem alten Geseker Patriziergeschlecht angehörte. Auch aus diesem Geschlecht gingen viele Kämmerer, Bürgermeister und Geistliche hervor. Hervorzuheben ist besonders Hans Hesse, der um die Mitte des 16. Jahrhunderts in Diensten des Kurfürsten Truchsess von Waldburg stand und nach dessen Absetzung und Vertreibung durch den Kurfürsten Ernst von Baiern, in dessen Dienste trat.
Dieser ernannte ihn zum Hauptmann der kurfürstlichen Besatzung in Geseke. Er war auch einige Jahre Bürgermeister, gründete eine Stiftung zum Besten der Armen der Stadt und starb etwa 1608 oder 1609. Seine Söhne ließen ein Ölbild malen, auf dem er in Rüstung vor einem Kruzifix kniend, im Hintergrunde eine Schlacht, dargestellt ist. Dieses Ölgemälde ist zurzeit im Heimatmuseum der Stadt Geseke aufgehängt. Sein Sohn Samuel Hesse, verheiratet mit einer ab Hagen, ist der Erbauer des schönen Giebelhauses -1585- auf der Bachstrasse.
Aus der Ehe der Juliane Hillenkamp und Adam Theodor Hesse gingen 6 Kinder hervor. Adam Theodor Hesse starb am 31.5. 1778, seine Frau 6.8.1781. Das Geschlecht der Hesse ist in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ausgestorben, im Mannesstamme mit Johann Christoph Hesse, dem Sohn von Adam Theodor Hesse, im Weiberstamme in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit den so genannten Hessen-Tanten. Die Großmutter mütterlicherseits meiner verstorbenen Frau, Johanna geb. Arens, war eine Schwester der Hessen-Tanten.

Der älteste Sohn von Wilhelm Hillenkamp, Adam Heinrich Hillenkamp, jur. utr. licentiatus und Bürgermeister von Geseke, heiratete 1756 die Anna Margaretha Sophia Röingh, Tochter des Bürgermeisters Dr. iur. Franz Caspar Röingh in Rüthen, eines Nachkommen der Bargmannen der Burg zu Rüthen, welche letztere der Kürfürst von Köln zum Schutze der Grenze gegen den Grafen von Arnsberg hatte erbauen lassen.
Adam Heinrich Hillenkamp bewohnte zunächst eines der Häuser seines Vaters auf dem großen Hellwege. 1763 erwarb er den "Böddekerhof" am Neutor, eine Besitzung des Klosters Böddeken. Er starb plötzlich am 5.4.1795, 69 Jahre alt. Bürgermeister war er in den Jahren 1759, 1761, 1763, 1775 und 1795.
Aus seiner Ehe waren nachfolgende Kinder hervorgegangen:
Von diesen Kindern sind anscheinend nur 2 in Geseke geblieben. Eine Tochter, sie wird im Kirchenregister Brigitte genannt, kann aber nur Maria Elisabeth oder Maria Theresia, gewesen sein, heiratete am 22.11.1780 einen Johann Friedrich Becker in Geseke.
Der älteste Sohn Caspar Wilhelm Hillenkamp Dr. utr. jur. und Hofgerichtsadvokat blieb auf dem Böddekerhof, verheiratete sich mit Wilhelmine Adami und ist 1822 gestorbenen.
Kinder von ihm sind:
Von der Witwe von Theodor Gaffron, die hochbetagt noch in Geseke lebte, wurde der Böddekerhof an die Stadt verkauft.
Der 3. Sohn der Eheleute Wilhelm Hillenkamp und Anna Brigitta Rump Johann Christoph Hillenkamp, Bürgermeister zu Geseke, verheiratete sich am 22.10.1765 mit Elisabeth Saalmann, Tochter der Eheleute Dr. med. Saalmann und Maria Anna Stumelius in Rüthen.
Durch die Ehefrau wurde für die Nachkommen des Christoph Hillenkamp die Verwandtschaft mit den Gründern der Stiftungen Orth ab Hagen und Beda Pape hergestellt.
Die Urgroßmutter mütterlicherseits der Elisabeth Saalmann war Elisabeth von Bilstein, Ehefrau des Bürgermeisters Wilhelm Theodor Höne zu Rüthen. Sie entstammte dem süddeutschen Rittergeschlecht von Bilstein. Mitglieder dieses Geschlechtes waren in und nach dem 30jährigen Kriege in das Sauerland verschlagen und hatten sich dort sesshaft gemacht.
Christoph Hillenkamp hatte die väterliche Besitzung geerbt, war, wie schon bemerkt, Lehnsmann des adeligen Damenstifts und in den Jahren 1791-1794, 1796, 1798, 1800 bis 1802, 1805 und 1308 Bürgermeister von Geseke. Nach der im Jahre 1803 erfolgten Säcularisation des adeligen Damenstifts zu Geseke beabsichtigte er, der Überlieferung gemäß, Güter des Stifts bei Geseke anzukaufen. Seine Frau soll sich diesem Vorhaben mit den Worten: "Er wolle wohl ganz Geseke schlucken!" widersetzt haben. Seit dieser Zeit war eine große Summe Geldes, die Christoph Hillenkamp in einer Lade aufbewahrte, verschwunden. Man munkelte, er habe sie aus Ärger oder wegen der kriegerischen Zeiten vergraben, wagte aber nicht, an ihn dieserhalb heranzugehen. Kurz vor seinem Tode soll er halb blind und der Sprache nicht mehr mächtig, dauernd auf den Boden gezeigt haben. Mein Vater hat nach Jahren, beim Umbau des Hauses, vergebens nach dem vergrabenen Schatz gesucht. Als er einen mitten in einem Grundstück vor der Stadt stehenden Dornbusch durch einen Arbeiter, namens Samson, ausroden ließ, fand er an der Stelle, wo der Busch gestanden hatte, ein mit Backsteinen ausgelegtes Viereck. Auf seine Frage an den Arbeiter, was darin gewesen, entgegnete dieser, er habe es so gefunden, wie es da liege. Einige Monate später wanderte Samson nach Amerika aus.
Elisabeth Hillenkamp geborene Saalmann starb 1807, Christoph Hillenkamp am 25.Juni 1813.
Sie hatten 9 Kinder:
In zweiter Ehe heiratete Wilhelm Hillenkamp Ferdinande Hillenkamp, geb. 9.5.1857 in Geseke, Lehrerin bzw. Erzieherin, eine Urenkelin des Christoph Hillenkamp und der Elisabeth Saalmann, von dem auch Wilhelm Hillenkamp ein Urenkel war.
Aus dieser Ehe gingen 5 Kinder hervor. Als erstes ein Söhnchen Ferdinand, das, wenige Wochen alt, starb. Baurat Wilhelm Hillenkamp starb plötzlich an Herzlähmung auf einer Dienstreise am 10.9.1907 in Hatzenport a.d. Mosel.
4 Kinder:
Mein Großvater Bernard Hillenkamp übernahm schon vor dem Tode seines kränklichen Vaters das väterliche Gut, Am 22.Juli 1808, abends gegen 11 Uhr, wurde ihm in der vor dem Osttor gelegenen Mariahilfs-Kapelle die Anna Maria Elisabeth Nolten, Tochter der Eheleute Bürgermeister Heinrich Nolten und Angela Helena geb. Murarius. durch seinen zukünftigen Schwager, den Vikar der Stiftskirche, Heinrich Nolten, angetraut. Zeugen der Trauung waren der Amtsschreiber Friedrich Adami, sein Schwager Josef Nolten, ebenfalls ein Bruder der Braut, beide zu Geseke.
Aus dieser Ehe ging als erstes Kind der Sohn Wilhelm hervor, geboren 16.7.1809. Er widmete sich dem juristischen Studium, liess sich als Rechtsanwalt in Meschede nieder, heiratete am 4.6.1842 Christine Jehn aus Geseke (geb. 5.11.1814 gestorben 22.5.1908) und starb als Justizrat am 28.8.1873.
6 Kinder:
Der zweite Sohn von Bernhard Hillenkamp war mein Vater Caspar Rudolf Hillenkamp geb. 14.4.1814. Er besuchte die Volksschule und das Gymnasium seiner Heimatstadt, war in Welschenennest im Sauerland als landwirtschaftlicher Eleve tätig und übernahm nach seiner Rückkehr in die Heimatstadt das väterliche Gut und den damit verbundenen Gasthof. Soweit seine Berufsgeschäfte ihm Zeit ließen, widmete er sich dem Studium der Geschichte und der französischen Sprache, sodass er im Stande war, die Memoiren Napoleons I in der Ursprache zu lesen. Seine Geschichtskenntnisse gingen bis zu den Ägyptern und Chaldäern. Erstaunlich war sein Gedächtnis. Er war ein Autodidakt im wahrsten Sinne des Wortes, ein gelehrter Landwirt. Oft haben wir als Kinder seinen Erzählungen, unter denen auch, wie es in der Biedermeierzeit noch Gebrauch war, die Spukgeschichten eine große Rolle spielten, mit gespannter Aufmerksamkeit gelauscht. Stattlich und groß von Gestalt, schlug er in das Geschlecht seiner Mutter, der Nolten. Auch in ihm steckte schon als Knabe, wie meine Großtante, Franzisca Nolten, die bei ihm im Hause wohnte, erzählte, die Neigung zum Soldatenstande. Sein Patenonkel, Hauptmann Caspar Nolten, wollte ihn in Österreich in einer Kadettenanstalt unterbringen. Leider starb er zu früh, um seine Absicht ausführen zu können. Mein Vater war ein tief religiöser, ernster und aufrechter Mann, hoch angesehen in der Bevölkerung. In den städtischen Ämtern ist er jahrelang als Stadtverordneter und Beigeordneter tätig gewesen, auch dem Kirchenvorstand gehörte er an.
Bis zur Erbauung der Eisenbahn ging der ganze Personenverkehr und Güteraustausch per Achse über die alte Heerstrasse, den Hellweg, in dessen Mitte der Gasthof der Hillenkamp lag. An manchen Tagen, so erzählte mein Vater, besonders kurz vor den großen Messen in Magdeburg und Leipzig war außer dem Hofraum des Gasthofs der ganze Hellweg vom West- bis zum Osttor mit Planwagen und Kaleschen besetzt. Kleine Fässchen mit Dukaten wurden zur Sicherheit im Hause untergebracht; das Geld wurde, wie heute noch gesagt wird, schürzenvoll in die Lade geschüttet. Dies alles hörte mit Eröffnung der Eisenbahn mit einem Schlage auf. Der Hellweg verödete. Der Gasthofsbetrieb wurde nach 200jährigem Bestehen von meinem Vater aufgegeben.
Er heiratete, etwas über 34 Jahre alt, am 22.Aug, 1848 die erst 18 jährige Maria Muder, Tochter der Eheleute gräflich von Westphalenscher Förster Dominikus Muder und der Agnes, geb. Krone zu Salzkotten. Meine Mutter, schon früh Weise, wurde im Hause ihrer Verwandten, Blome, in Salzkotten, zu einer tüchtigen Hausfrau erzogen. Mit liebevoller Strenge erzog sie ihre große Kinderschar. Sie war stets eine Wohltäterin der Armen und Bedrückten. Sie schenkte meinem Vater 10 Kinder von denen 2 im jugendlichen Alter verstarben.
Im Jahre 1880 verkaufte mein Vater das Stammhaus auf dem Hellweg an einen Aronstein, von dem es auf den noch heute im Besitze befindlichen Bühlmeyer überging. Der Grund dafür lag darin, dass keiner seiner Söhne Landwirt wurde. Er baute sich am Neutor an, woselbst er und seine Frau auch gestorben sindMeine Mutter starb, tief betrauert von ihrem Gatten und den Kindern nach mehrmaligen Schlaganfällen am 7.5.1888. Mein Vater starb an den Folgen der Wassersucht kurz nach Vollendung des 81. Lebensjahres am 26. April 1895.
Von meinen Großeltern starb Bernard Hillenkamp am 8. Okt.1848, Elisabeth Hillenkamp geb. Nolten am 9.2.1849.
Außer den genannten beiden Kindern waren aus ihrer Ehe noch ein Sohn und eine Tochter hervorgegangen. Der Sohn starb als Knabe, die Tochter unvermählt 1858.
Das älteste Kind meiner Eltern, Elisabeth, geboren 5.9.1849, gestorben 25.3.1917, heiratete am 7.10.1871 den Apotheker Dr. Carl Jehn zu Geseke (geb. 14.10.1845 gestorben 27.11.1923)
Kinder:
Mein Bruder Heinrich, geb. 4.10.1851, gestorben 27.8.1912, widmete sich dem Kaufmannestande, wurde später Geschäftsführer des Kinkel'sehen Speditionsgeschäfts in Hagen, woselbst er sich mit Maria Feldebert geboren ???, gestorben 24.2.1912, verheiratete.
Kinder:
Meine Schwester Maria, geboren 22. Juli 1853, heiratete in erster Ehe Werner Gutheim - 1 Sohn:
— in zweiter Ehe mit dem Apotheker Ferdinand Henze, geboren 24.11.1846, gestorben 4.12.1922,
Kinder:
Der Verfasser selbst, Rudolf Hillenkamp, geb. 7.9.1855, heiratete am 7.10.1890 in erster Ehe Johanna Arens, Tochter der Eheleute Dr. med. Theodor Arens und Franzisca geb. Haken. Zwei Jahre nach deren am 2.2.1904 erfolgten Tode heiratete er in 2. Ehe Anna Eberschweiler, Tochter der Eheleute Franz Eberschweiler und dessen verstorbener Frau geb. Fritsch. Die Ehe blieb kinderlos.
Aus der ersten Ehe gingen 5 Kinder hervor:
Meine Schwester Agnes, geboren 6. Oktober 1869 unverheiratet.
2 Kinder meines Vaters starben im jugendlichen Alter. Ich hoffe, dass meine Nachfahren, Geschwister, Vettern, Neffen usw. die Familiengeschichte weiter führen.
Verfasst von Rudolf Hillenkamp 1933